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Nussbaum

Die Nussbaum Farbe ist einer der dunkelsten Varianten der Laminatfamilie.

Laminat 7mm

Nicht jeder Laminat Durchmesser passt in die eigenen vier Wände. Laminat mit 7 mm ist jedoch die gängigste Variante

Kastanie

Der Look von dem Laminat in Kastanien Farbe ist sehr entspannend und edel zugleich.

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Ob Profi oder Leihe, zum Laminat verlegen brauch jeder Werkzeug. Bei uns finden Sie alle Werkzeugartikel, die Sie zum verlegen benötigen.

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Laminat gibt es in allen verschiedenen Arten von Designs. Finden Sie jetzt Ihr passendes Design,

Laminat Dekor

Der Laminat Dekor, ist der Klassiker unter den Laminatböden. Diese Optik ist einfach unverkennbar.

Laminat dunkel

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Willkommen auf laminathandel.de

Womöglich renovierst Du gerade eine Wohnung oder richtest ein Haus ein und möchtest einen passenden Bodenbelag finden. Laminat ist hierbei meistens eine gute Wahl: der Bodenbelag ist auch bei harter Beanspruchung langlebig und in vielen Designs erhältlich.

Bei Laminathandel.de findest Du in jedem Fall das passende Produkt für jede Räumlichkeit. Egal ob das Ambiente schlich und modern oder gemütlich ausfallen soll, das passende Dekor kann über uns ausfindig gemacht werden. Auch das benötigte Zubehör findest Du bei uns, sofern Du das Laminat in Deinen vier Wänden selbst verlegen möchtest.

Unser Sale-Bereich macht sich dabei stets auf aktuelle Angebote aufmerksam. Du hast noch wenig Erfahrung, wenn es um die Auswahl des passenden Produktes geht oder benötigst noch Tipps zum Verlegen? Dann schau einmal in unseren Ratgeber – bestimmt erfährst Du noch etwas Neues.

Für welche Räume ist Laminat geeignet?

Laminat ist in vielfältigen Dekoren erhältlich, robust und günstig – und nicht zuletzt deshalb für die meisten Räume geeignet. Insbesondere in Wohn- und Schlafzimmern wird häufig der Laminatboden verlegt, auch in Kinderzimmern und einigen Küchen kommt der widerstandsfähige Bodenbelag zum Einsatz.

Insbesondere bei der Küche sollte allerdings berücksichtigt werden, dass der Bodenbelag nur bedingt feuchtigkeitsresistent ist. Hier solltest Du regelmäßig einen speziellen Laminatreiniger verwenden, der die Fugen versiegelt. Ansonsten kann es zu einem Eindringen von Wasser kommen, was letztlich dazu führt, dass die Paneele aufquellen.

Wer kann Laminat verlegen?

Eine der besonderen Vorteile von Laminat liegt darin, dass eine Verlegung auch durch einen geübten Laien möglich ist – Du brauchst also weder einen teuren Handwerker einzuschalten, noch musst Du über besonderes Fachwissen verfügen. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Du Dir günstiges Laminat anschaffst und mit dem passenden Laminat Werkzeug selbst verlegst.

Die Tatsache, dass sich Laminat besonders einfach und unproblematisch verarbeiten lässt, ist für Dich aber auch dann von Vorteil, wenn Du die Arbeit doch von einem Fachmann verrichten lassen möchtest: modernes Klick-Laminat kann besonders einfach verlegt werden, ein Verleimen ist nicht mehr notwendig. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Verlegung des Bodens dadurch in erheblichem Maße beschleunigt. Prinzipiell ist es lediglich noch notwendig, die einzelnen Paneele auf das korrekte Maß zuzulegen und ineinander zu stecken. Solltest Du also einen Fachmann mit der Verlegung beauftragen, kannst Du von besonders geringen Kosten profitieren.

Wie sollte Laminat verlegt werden?

Wenn Du Dich dafür entschließt, das Laminat selbst zu verlegen, stellt sich die Frage, wie dies geschehen soll: längs oder quer? Hierzu können wir Dir grundsätzlich zwei Empfehlungen nennen, die aber nicht in jedem Fall auch beide gleichzeitig eingehalten werden können.

Nach Möglichkeit sollte das Laminat längs zur Hauptlichtquelle verlegt werden. Bei Räumen mit einem Fenster ist die Hauptlichtquelle üblicherweise die Sonne. Gleichzeitig gibt es die Empfehlung, das Laminat quer zur Laufrichtung zu verlegen. Liegen sich Tür und Fenster gegenüber, ist der Boden damit sowohl längs zur Hauptlichtquelle wie auch längst zur Laufrichtung verlegt – ein typisches Beispiel dafür, dass sich nicht immer beide Empfehlungen einhalten lassen.

Zudem gibt es natürlich auch Räume, die über mehrere Fenster verfügen, sodass eine Hauptlichtquelle nicht ohne weiteres ausgemacht werden kann. In einer solchen Situation sollte einfach Dein eigener Geschmack darüber entscheiden, wie das Laminat verlegt werden sollte. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Du das Laminat einfach diagonal verlegst. Dadurch lässt sich durchaus ein toller optischer Effekt erzielen, allerdings solltest Du einen hohen Verschnitt mit einkalkulieren, der etwa zwischen 5 und 10 % liegen wird.

Bei der Frage, ob das Laminat längs oder quer verlegt werden sollte, spielen allerdings auch zwei andere Überlegungen eine wichtige Rolle:

1. wird das Laminat auf Dielen verlegt, sollte der Boden quer zur Längsrichtung der bereits vorhandenen Dielen verlegt werden
2. eine Verlegung in Richtung der längsten Seite des Raumes vergrößert diese optisch; ebenso kannst Du diese Seite mit einer Querverlegung auch verkleinern

Es zeigt sich also: bei der Frage der Verlegerichtung lassen sich nur schwerlich pauschale Empfehlungen geben, besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der eigene Geschmack.

Welches Zubehör wird für das Verlegen des Laminats benötigt?

Grundsätzlich benötigst Du natürlich ein Werkzeug, mit welchem Du die einzelnen Paneele schneiden kannst. Eine Kreissäge oder Ähnliches wird nicht unbedingt benötigt, die bessere Wahl ist ein Laminatschneider. Mit diesem Werkzeug kannst Du ohne Strom und hoher Lautstärke ganz einfach Laminatbretter auf die passende Länge zurecht stutzen. Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, dass die Schnitte besonders gerade und sauber sind. Wird stattdessen beispielsweise eine Stichsäge verwendet, sind ungerade Kanten oder Ausrisse eher die Regel als die Ausnahme.

Darüber hinaus ist die Anschaffung einer Schlagleiste bzw. eines Schlagklotzes wichtig. Damit kannst Du Nut und Feder der einzelnen Paneele vorsichtig ineinander klopfen. Wie bereits erwähnt, ist es heute kaum mehr üblich, Laminat zu verleimen. Die Nut und Feder-Konstruktion benötigt dafür ein wenig mehr Kraft, um ineinander zu greifen. Wenn Du am Ende eines Raumes angekommen bist, hast Du aber nicht mehr genügend Platz, um mit einem solchen Schlagklotz anzusetzen. In einer solchen Situation wird ein Laminat Zugeisen benötigt, damit Du das letzte Brett an den bereits verlegten Boden heranziehen kannst. Die benötigten Zubehörprodukte lassen sich auch in einem Set kaufen, entsprechende Laminat Verlege Sets enthalten üblicherweise noch Keile. Durch diese Keile ist es möglich, einen Mindestabstand zur Wand einzuhalten. Dieser Abstand ist ratsam, weil es sich letztlich auch beim Laminat um einen natürlichen Boden handelt, der in Abhängigkeit von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit arbeitet. Du benötigst also einen gewissen Leerraum zur Wand, damit das Laminat sich ausdehnen und wieder zusammenziehen kann, ohne dass Schäden entstehen. Die Keile helfen Dir dabei, diesen Abstand bei der Verlegung sicher einzuhalten. Wenn der Boden komplett verlegt wurde, kannst Du die Keile wieder entfernen.

Was sollte unter das Laminat verlegt werden?

Generell ist das Laminat hinsichtlich des verwendeten Untergrundes nicht besonders anspruchsvoll. Auf einige bestimmte Untergründe sollte allerdings dennoch verzichtet werden. So ist es beispielsweise nicht ratsam, das Laminat direkt auf Teppichboden zu verlegen. Der Grund: Teppichboden ist zu flexibel, weshalb sich das Laminat bei jedem Schritt ein wenig biegt. Auf Dauer führen diese Biegungen zu einer erhöhten Belastung Verbindungen zwischen den Brettern, weshalb es zu sichtbaren Schäden kommen kann. Sofern also Teppichboden verlegt ist, sollte dieser ganz einfach entfernt werden. Es ist beispielsweise problemlos möglich, das Laminat dann einfach auf Estrich zu verlegen. Dabei sollten allerdings zwei Dinge berücksichtigt werden: zum einen solltest Du eine Dampfbremse verlegen, damit keine Feuchtigkeit an das Laminat gelangen kann – insbesondere von der Unterseite ist Laminatboden relativ feuchtigkeitsempfindlich, weil hier die Beschichtung fehlt. Zum zweiten ist eine Trittschalldämmung zwar nicht unbedingt notwendig, aber in jedem Fall empfehlenswert. Es gibt auch einige Produkte im Handel, die als Unterlage die Dampfsperre mit der Trittschalldämmung vereinen und damit den Aufwand beim Verlegen weiter reduzieren.

Weiterhin ist es in der Regel problemlos möglich, das Laminat auf Fliesen oder Steinfußboden zu verlegen, wobei auch hier eine Dampfsperre berücksichtigt werden sollte. Auf PVC-Böden, welche vollflächig verklebt sind, kann sogar eine direkte Verlegung ohne Dampfsperre erfolgen. Prinzipiell ist es auch möglich, das Laminat auf vorhandene Holzböden zu legen. Hierbei ist allerdings die Frage von entscheidender Bedeutung, wie eben der Untergrund ist. Unebenheiten lassen sich allerdings mit sogenannten Ausgleichsdämmungen kompensieren.

Wo lässt sich Laminat günstig kaufen?

Generell gibt es eine Vielzahl von Vertriebswegen, über die Du das Laminat kaufen kannst. Besonders günstig ist das Laminat Kaufen natürlich online möglich. Nur hier hast Du die Möglichkeit, die Preise der unterschiedlichen Produkte ganz transparent zu vergleichen und gleichzeitig Kundenmeinungen einzuholen. Beim Laminat liegt das Problem weniger in den Kosten für das Material, sondern im durchaus vorhandenen Arbeitsaufwand für die Verlegung – die, sofern Du einen professionellen Handwerker einschaltest, auch teuer werden kann. Aus diesem Grund ist es kaum ratsam, für eine geringe Ersparnis auch eine deutlich niedrigere Qualität in Kauf zu nehmen.

Weiterhin ist Laminat im Baumarkt erhältlich. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass die Preise weniger günstig ausfallen, wie bei einer Online-Bestellung. Gleichzeitig kannst Du im Baumarkt allerdings kaum auf eine fachlich kompetente Beratung zählen – hier steht vor allem das Verkaufen im Vordergrund. Zudem musst Du Dich um den Transport selber bemühen, was bei einer größeren Menge Laminat ebenfalls problematisch sein kann. Das Kofferraumvolumen vieler Fahrzeuge reicht dafür kaum aus, üblicherweise bist Du auf mehrfache Fahrten oder einen Anhänger angewiesen. Der Vorteil: wenn es einmal schnell gehen muss, bekommst Du das Laminat aus dem Baumarkt sehr schnell.

Im Fachhandel kannst Du Dich über eine Beratung freuen, wirst aber natürlich auch die höchsten Kosten tragen müssen. Sofern Du ein besonders ausgefallenes Dekor für das Laminat wünscht und Geld keine entscheidende Rolle spielt, bist Du hier bestens aufgehoben. Dabei solltest Du allerdings Bedenken, dass die Beratungsleistung der Verkäufer auch begrenzt ist: beim Dekor entscheidet letztlich der persönliche Geschmack, die Qualität ist nach Nutzungsklassen genau gekennzeichnet – ein zusätzlicher Rat ist also nicht unbedingt notwendig.

Welche Laminat Stärke sollte gewählt werden?

Wenn Du Dich schon ein wenig mit der Auswahl von Laminat beschäftigt hast, wirst Du festgestellt haben, dass es eine Reihe unterschiedlicher Stärken gibt. Über uns erhältst Du ebenso Laminat der Stärke 6 mm wie auch beispielsweise Laminat 8 mm oder Laminat 12 mm und alle Größen dazwischen. Prinzipiell entscheidet die Laminat Stärke darüber, wie haltbar und widerstandsfähig der Boden ist. Bei einem modernen Laminat zeigt sich allerdings, dass selbst 7 mm Stärke prinzipiell schon ausreichen können, um den normalen wohnlichen Beanspruchungen genügen zu können. Sollte das Laminat in einem Durchgangsraum verlegt werden oder handelt es sich aus anderen Gründen um Räumlichkeiten mit einer besonders hohen Beanspruchung, kann es auch sinnvoll sein, eine höhere Stärke des Laminat zu wählen.

Mindestens genauso wichtig ist allerdings die Stärke der Nutzschicht, womit die oberste Schicht des Bodens bezeichnet wird. Die Nutzschicht führt in verschiedene Nutzungsklassen eingeteilt, die wie folgt ausfallen:

Nutzungsklassen für Wohnbereiche:

– NK 21 bei mäßigen Beanspruchungen, wie sie beispielsweise im Schlafzimmer auftreten
– NK 22 Eignung für gewöhnliche Beanspruchungen, die sich häufig in Wohn- und es Bereich finden
– NK 23 ist für besonders starke Beanspruchungen in Flur und Küche die beste Wahl

Nutzungsklassen für gewerbliche Bereiche:

– NK 31 bei geringer bis mäßiger Beanspruchung, wie sie in Konferenzräumen auftreten
– NK 32 bei einem normalen Beanspruchungsniveau, welches üblicherweise in Büros anzutreffen ist
– NK 33 für eine besonders starke Nutzung, beispielsweise in Kaufhäusern oder Geschäften generell.

So zeigt sich also: Du kannst das passende Laminat für genau Deine Ansprüche finden, nicht in jedem Fall musst Du große Summen Geld ausgeben und eine zu große Stärke oder zu hohe Nutzungsklasse wählen.

Welchen Farbton sollte ich für das Laminat wählen?

Eine Besonderheit – und auch ein Vorteil – von Laminat liegt darin, dass es in sämtlichen Farben und Dekoren erhältlich ist. Neben der klassischen Holzoptik ist auch ein Beton-, Stein-, Terrakotta- oder Fliesendesign am Markt erhältlich. Prinzipiell sind Deinem persönlichen Geschmack also keine Grenzen gesetzt, Du findest garantiert das passende Laminat für Deine vier Wände. Bei der Auswahl solltest Du aber einige Dinge beachten:

1. dunkles Laminat mag besonders gemütlich erscheinen und sind auch modern, Farben wie Nussbaum lassen den Raum allerdings optisch kleiner erscheinen. Helle Farben, darunter Buche oder Eiche, tragen optisch zu einer Vergrößerung des Raumes bei. Insbesondere dunkle Räume können zudem durch ein helles Laminat noch aufgehellt werden.

2. das gewählte Muster sollte ebenso zur Raumgröße passen. Für größere Räume eignen sich auch größere Formate. Ein kleinteiliges Muster macht sich in größeren Räumlichkeiten allerdings weniger günstig, hier entsteht oft eine gewisse Unruhe.

3. der eigene Wohnstil kann durch das Laminat noch unterstützt werden. Für die Wohnung oder das Haus im Landhaus-Stil ist Vintage-Laminat oder Landhausdielen-Optik womöglich die passende Wahl. Verfolgst Du eher einen minimalistischen Lebensstil, kann sich dies auch in der Wahl des Laminatbodens widerspiegeln. Hier ist eine hochglänzende, einfarbige Optik in jedem Fall zu empfehlen.

Was kostet Laminat?

Zunächst einmal muss zwischen den Kosten unterschieden werden, die für das Laminat als solches anfallen, und den Kosten, die möglicherweise für das Verlegen getragen werden müssen. Günstiges Laminat kannst Du durchaus schon ab etwa fünf Euro je Quadratmeter bekommen. Hinsichtlich der Qualität und des Dekors müssen dann allerdings Kompromisse gemacht werden, die Haltbarkeit fällt ebenso überschaubar aus. Die preisliche Obergrenze liegt etwa bei 60 Euro für den Quadratmeter. Um gute Qualität zu erhalten musst Du aber keineswegs zu tief in die Tasche greifen, bereits für zehn Euro erhältst Du einen hochwertigen Laminatboden. Je nachdem, über welches Werkzeug Du bereits verfügst und welcher Untergrund gewählt werden soll, kommen in etwa noch fünf Euro pro Quadratmeter hinzu, die beispielsweise in eine Dampfsperre oder eine Trittschalldämmung investiert werden müssen. Die Arbeitskosten für Handwerker liegen je nach Größe des Raumes und Angebot in etwa zwischen 15 und 35 Euro je Quadratmeter. Für die Sockelleisten müssen für den laufenden Meter etwa 5 bis 10 Euro einkalkuliert werden. Insgesamt solltest Du bei einer Selbstverlegung mit mindestens zehn Euro je Quadratmeter kalkulieren, beim Laminat Verlegen durch einen Handwerker kannst Du hingegen von 35 Euro ausgehen, die mindestens ausgegeben werden müssen.

Was hat Laminat gegenüber anderen Bodenbelägen für Vorteile?

Wenn Du Dich für einen Bodenbelag entscheidest, stellt sich natürlich die Frage, ob es ein Laminat sein muss – ebenso stehen natürlich auch Parkett oder Teppichboden zur Verfügung, wenn es um die Ausstattung von Wohnräumen geht. Das Laminat hat aber einige unbestrittene Vorteile im Vergleich zu den beiden anderen hier erwähnten Varianten. Gegenüber dem Parkett liegt der Vorteil in der besonders hohen Robustheit und Strapazierfähigkeit. Üblicherweise ist das Laminat für Fußbodenheizung geeignet, gegen Feuchtigkeit geschützt und in diversen Dekoren erhältlich. Beim vergleichsweise teuren Parkettboden handelt es sich um natürliches Holz, was von vielen Kunden zwar geschätzt wird, aber auch mit einer hohen Empfindlichkeit einhergeht. So ist es insbesondere bei geöltem und folglich nicht lackiertem Parkettboden kaum empfehlenswert, den Bodenbelag mit Schuhen zu betreten – was bei einem Laminat natürlich keine Herausforderung darstellt. Außerdem ist es beim Laminat relativ einfach möglich, dass dieser auch ohne besondere Fachkenntnisse verlegt wird. Dadurch sinken nicht nur die Kosten für die Anschaffung des Bodenbelages, auch die Verlegung wird deutlich günstiger.

Teppichböden weisen ebenso eine relativ hohe Empfindlichkeit auf, zudem sind sie für Allergiker weniger gut geeignet. Häufig kommt es hier schon nach kurzer Nutzungszeit zu unschönen Flecken, die sich mit einfachen Mitteln nicht mehr entfernen lassen – wenn Du einen solchen Teppichboden in einem Haushalt mit kleinen Kindern verlegt hast, wirst Du diese Problematik kennen. Insbesondere bei kleinen Kindern muss noch berücksichtigt werden, dass der Teppichboden Keime festhält, die sich beim Drüberkrabbeln auch schnell wieder lösen können. Der Laminatboden lässt sich hingegen problemlos auch feucht abwischen und ermöglicht dadurch ein hohes Maß an Hygiene.

Das wichtigsten zum thema

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Das solltest Du über Laminat wissen

Bevor Du loslegst und direkt Deinen neuen Laminat kaufen möchtest, solltest Du Dir über einige Kriterien Gedanken machen. Dies ist wichtig, damit der Bodenbelag seine Funktion in vollem Rahmen übernehmen kann.

So macht es beispielsweise einen riesigen Unterschied, ob Du Laminat mit oder ohne Laminat Trittschalldämmung verwendet. Hier haben wir die folgenden Punkte für Dich aufgelistet. Sie sollen Dich beraten, beim Kauf das richtige Laminat auszuwählen.

Stichwort Beanspruchung: Richtige Laminat-Stärke wählen

Laminat StärkeWohnst Du allein oder mit der Familie? Die Beanspruchung des Fußbodens ist entscheidender Faktor bei der Auswahl des Laminats. Damit es im Laufe der Zeit nicht zu Schäden kommt, musst Du hier die richtige Stärke auswählen.
Als Tipp: Laminat 6 mm ist das Mindestmaß, das ist die geringste Stärke.

Laminat inklusive Trittschalldämmung wird mit Kommastelle bezeichnet, so zum Beispiel 7,5 mm. Gerade Zahlen hingegen zeigen an, dass es sich bei diesem Laminat nur um den Belag ohne Dämmung handelt.

Räume mit normaler Belastung sollten mit einem Laminat von wenigstens Laminat 7 mm verlegt werden. Bei hoher Beanspruchung und schweren Möbeln wird eine entsprechend höhere Stärke verlangt. Hier kommt die Punktbelastung zur Sprache, sie ist innerhalb der Beanspruchung Deines Laminats unbedingt miteinzubeziehen. Wenn im Wohnbereich also große, schwere Möbel aufgestellt werden sollen, solltest du eine Stärke von wenigstens Laminat 8 mm wählen. Eine zusätzliche Trittschalldämmung ist unbedingt zu empfehlen. Der Beanspruchung schließt sich die Nutzungsklasse an.

Die Nutzungsklasse: Private oder gewerbliche Räume?

Laminat-Böden werden darüber hinaus in Nutzungsklassen eingeordnet. Sie zeigen den Abrieb des Laminats an. Aufgrund der höheren Belastung in gewerblichen Räumen werden hier im Allgemeinen die Nutzungsklassen NK 31 – 33 empfohlen. In privaten Räumen reicht die NK 21 – 23. Ebenso sollten alle stark frequentierten Räume mit einer höheren Nutzungsklasse verlegt werden.

Die Bezeichnung der Nutzungsklassen setzen sich aus zwei Ziffern zusammen. Dabei steht die erste Nummer für den jeweiligen Bereich. Private Räume erhalten hier die Nummer 2, Gewerberäume die Nummer 3. Es gibt hier auch die Nummer 4, die jedoch nur im industriellen Bereich eingesetzt wird.

Die zweite Nummer beschreibt die Haltbarkeit des Laminats. Dabei geht es um die Benutzungsintensität: Die „1“ für geringe Intensität wie das Schlafzimmer, die „2“ für normale Nutzung und die „3“ für starke Beanspruchung. Sollten Sie Angaben mit zwei Ziffern wie der NK 23/31 sehen, bedeutet dies, dass sich ein solches Laminat für den privaten Bereich mit starker Nutzung oder dem Gewerberaum mit geringer Nutzung.

Laminat Privat oder Gewerblich
Nutzungsklassen werden in Wohnbereiche eingegliedert. Gäste- und Schlafzimmer können mit einem Laminat der NK 21 verlegt werden. Im Kinderzimmer, Ess- und Wohnzimmer gilt die NK 22.

Für höher frequentierte Bereiche wie dem Eingangsbereich, dem Flur, der Küche und dem Büro sollte die NK 23 ausgewählt werden. Im Gewerberaum bzw. öffentlichen Betriebe sollte aufgrund des höheren Besucherverkehrs die Nutzungsklasse ab 31 ausgewählt werden. So besagen die Empfehlungen, dass kleine Büros und Hotelzimmer die NK 31 benötigen.

Konferenzräume, Arztpraxen, kleine Läden sowie größere Büros beanspruchen die NK 32. Sehr stark frequentierte Bereiche sind Empfangsräume von Gewerberäumen, Verkaufsräumen, Foyers und Kaufhäuser benötigen die NK 33.

Die Strukturoberfläche

Laminat

… gibt dem Laminat die richtige Struktur. Es lohnt sich, hier etwas genauer hinzuschauen, denn hochwertige Holzpaneele werden beispielsweise mit einer entsprechenden Struktur versehen, die einen täuschend echten Eindruck hinterlassen.

So kommt die Holzmaserung viel deutlicher zum Ausdruck, selbst feine Poren in das Laminat eingearbeitet. Nicht nur Holz, auch Fliesenoptik wird hier nachgeahmt. Im Gesamtbild erscheint Laminat mit Strukturoberfläche nicht mehr als Laminat, sondern ahmt das Original aus der Natur bzw. klassischer Fliesen nach. Kleine Details wie die Einarbeitung der V-Fugen unterstützen den Echtlook-Effekt. Dank dieser Struktur wirkt der Laminat-Boden sehr hochwertig und ist kaum vom Original zu unterscheiden.

Lärm durch Trittschalldämmung reduzieren

laminat trittschalldämmungEinen wesentlichen Faktor bei der Auswahl des Laminats spielt die Trittschalldämmung. Sie dämpft die Geräuschbelästigung ab. Ohne Dämmung wird es für die Mieter in der unteren Etage oder in anderen Räumen unangenehm. Denn ohne Trittschalldämmung ist nahezu jeder Schritt zu hören, insbesondere wenn Straßenschuhe getragen werden.

Laminat wird heute zumeist mit integrierter Trittschalldämmung angeboten. Auch hier kommen unterschiedliche Dämmgrade zum Einsatz. Ferner übt ein zusätzlicher Dämmstoff weitere Funktionen aus. Mit der zusätzlichen Schicht, die direkt auf dem Boden gebracht wird, können leichte Unebenheiten im Boden ausgeglichen werden. Darüber hinaus leitet die Trittschalldämmung den Schall nicht in den Boden weiter. Geräusche werden immer nach unten weitergeleitet. Wenn Du in einem Haus mit Etagen wohnst, solltest Du daran denken, um späteren Ärger wegen Geräuschbelästigung zu vermeiden.

Die Auswahl von Laminat wird von einem weiteren Faktor bestimmt: Laminat mit integrierter Trittschalldämmung gilt als sogenannter Verbundstoff, der bei einer späteren Entsorgung hohe Kosten verursachen kann. Dieser Laminat wird dementsprechend als Sondermüll behandelt.

Was bedeutet die Abriebklasse bei Laminat?

Die in Baumärkten anzeigten Abriebklassen sind nicht direkt mit der Nutzungsklasse beim Laminat vergleichbar, sind dennoch miteinander vernetzt. Ermittelt werden die Abriebklassen auf maschinelle Art. Bei diesem Verfahren wird Schmirgelpapier solange auf dem Boden bearbeitet, bis die ersten Abriebspuren zu sehen sind.

Dementsprechend wird das Laminat einer Abnutzungsklasse zugewiesen, die zwischen A1 oder AC1 bis zu A5 bzw. AC5 reicht. A1 zeigt dabei den geringsten Widerstand und A5 den höchsten Abriebwiderstand an.

In diesen Räumen lässt sich Laminat verlegen

Laminat Raum
Laminat kannst Du grundsätzlich in jedem Wohnbereich verlegen. Auch Gewerberäume erhalten oft diesen hochwertigen

Bodenbelag, hier muss nur auf die entsprechende Nutzungsklasse geachtet werden. Auch in der Küche ist Laminat möglich.

Achte neben der Nutzungsklasse auch auf die notwendigen Eigenschaften des Laminats. In der Küche sollte Laminat rutschfest sein, um Unfälle zu vermeiden. Ein weiteres Merkmal ist die Feuchtigkeitsresistenz von Laminat. Der Handel bietet hier passendes Laminat, das als Dekor auch für Feuchträume genutzt werden kann. In diesem Fall wird die Oberfläche mit einer zusätzlichen Beschichtung versehen, die das Eindringen von Nässe oder Feuchtigkeit bei normaler Nutzung verhindert.

Die Druckstabilität

Das Klick-Laminat hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt. Dies ist der einfachen Verlegung und dem guten Ergebnis zu verdanken. Dieser einfache Mechanismus verlangt jedoch Anforderungen an die Dämmunterlage. Deshalb solltest Du darauf achten, dass der gewählte Dämmstoff mindestens 2to./m² aufweist. Ist dieser Wert zu niedrig, kann es durch die unterschiedliche Druckbelastung zu Schäden zwischen Nut und Federbereich kommen. Insbesondere dort, wo schwere Möbelstücke wie Kleiderschränke stehen, muss auf eine druckfeste Dämmunterlage geachtet werden. Auch hier kommt der Dämmunterlage wieder die Funktion des Ausgleichs zu. Hat der Boden irreparable Hohlstellen, müssen diese durch eine feste Dämmung ausgeglichen werden.

Bedenke, dass auch sogenannte Silent-Laminatböden mit integrierter Trittschalldämmung solche Unebenheiten nicht ausgleichen können und langfristig mit Schäden am Laminat gerechnet werden muss. Aus diesem Grund empfiehlt sich immer eine stabile Trittschalldämmung.